Viele Menschen kennen die Sorge um ihre Gesundheit. Sie achten auf ihren Körper, nehmen Veränderungen wahr und lassen diese ärztlich abklären. Doch manche erleben darüber hinaus eine anhaltende Angst, schwer krank zu sein, obwohl medizinisch keine Ursache gefunden wird.
Diese Angst wirkt nicht nur auf der körperlichen Ebene. Sie beeinflusst das Erleben eines Menschen, seine Aufmerksamkeit und sein Vertrauen in den eigenen Körper. Harmlose Empfindungen können plötzlich eine große Bedeutung bekommen. Der Körper wird genau beobachtet, und die innere Sicherheit geht dabei oft verloren.
Krankheitsangst entsteht nicht bewusst. Sie entwickelt sich aus inneren Erfahrungen, aus Phasen von Unsicherheit oder aus Erlebnissen, in denen sich ein Mensch verletzlich gefühlt hat. Der Körper wird dann zu einem Ort, an dem sich diese innere Unsicherheit zeigt.
Viele Betroffene suchen nach Beruhigung, etwa durch Untersuchungen oder durch die intensive Beschäftigung mit möglichen Erkrankungen. Doch die eigentliche Frage liegt oft nicht im Körper selbst, sondern im inneren Erleben und im Umgang mit der Angst.
Ein wichtiger Schritt besteht darin, diesen Zusammenhang zu verstehen. Nicht, um die Angst zu bewerten, sondern um zu erkennen, welche Bedeutung sie im eigenen Leben bekommen hat. Daraus kann allmählich wieder ein anderes Vertrauen entstehen – in den eigenen Körper und in sich selbst.
In meiner Podcastfolge spreche ich ausführlicher darüber, wie Krankheitsangst entsteht und wie sich der Umgang mit ihr verändern kann.
Hier können Sie die Folge anhören:
→ https://youtu.be/5UgtT_Zc3us
Ihre
Margit Ennen
