Praxis für
Hypnose- und
integrative
Traumatherapie

Margit
Ennen

Symptome als Anpassungsversuch

16. 6. 2024

Symptome als Anpassungsversuch

Ein Symptom ist zunächst nichts Krankes im eigentlichen Sinne. Es ist eine Ausdrucksform. Eine Möglichkeit des inneren Systems, auf etwas aufmerksam zu machen, das keine andere Sprache gefunden hat.

Viele Menschen erleben Symptome als etwas, das plötzlich auftaucht und möglichst schnell wieder verschwinden soll. Zum Beispiel innere Unruhe, Erschöpfung, Ängste oder auch körperliche Beschwerden, für die sich keine eindeutige medizinische Ursache finden lässt. Der natürliche Impuls ist, dieses Symptom zu bekämpfen oder zu beseitigen.

Doch ein Symptom erfüllt oft eine Funktion.

Es entsteht nicht zufällig. Es entwickelt sich im Zusammenhang mit der eigenen Lebensgeschichte und den inneren Anpassungen, die ein Mensch im Laufe seines Lebens vollzogen hat. Häufig hat ein Mensch früh gelernt, bestimmte Gefühle zurückzuhalten, sich anzupassen oder die eigenen Bedürfnisse nicht in den Vordergrund zu stellen. Das Symptom wird dann zu einem Ausdruck dieser inneren Spannung.

In diesem Sinne ist ein Symptom nicht der eigentliche Fehler, sondern eher ein Hinweis. Es zeigt an, dass etwas im inneren Gleichgewicht nicht mehr getragen werden kann wie bisher.

Wenn man beginnt, ein Symptom unter diesem Blickwinkel zu betrachten, verändert sich der Umgang damit. Es geht dann nicht mehr nur darum, es möglichst schnell zu beseitigen, sondern darum zu verstehen, in welchem inneren Zusammenhang es entstanden ist.

In meiner Podcastfolge spreche ich ausführlicher darüber, welche Bedeutung Symptome haben und warum sie oft mit der eigenen Lebensgeschichte verbunden sind.

Hier können Sie die Folge anhören:https://youtu.be/5MET8egssxc

Ihre 

Margit Ennen

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